Rollstuhl-gerechte Wege im Harz sind besser ausgebaut als früher. Hier die besten Strecken — alle mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator machbar.
Empfohlene Wege
Baumwipfelpfad Bad Harzburg. Vollständig rollstuhlgerecht, Aufzug vom Parkplatz. 1.000 m Länge.
Kurpark Bad Sachsa. Asphaltierte Rundwege, mehrere Bänke. Aus Villa Seeschlösschen direkt erreichbar.
Oderteich-Rundweg. Teilweise befestigt, leichter Rundweg um den See.
Radaumoor am Torfhaus. 1 km Bohlensteg, rollstuhlgerecht, Hochmoor-Erlebnis.
Stadtführung Goslar. Altstadt gepflastert aber befahrbar. Rollstuhl-Touren mit Guide buchbar.
Unser Tipp: Elektro-Rollstuhl mitbringen
Für längere Wege lohnen sich die eigenen E-Rollstühle. Die Kurorte haben gute Aufladungs-Infrastruktur. Als Basis eignet sich Villa Seeschlösschen mit ebenerdigen Zimmern und Aufzug.
Praktisches für die Planung
Orientierung
Harzer Tourismusverband hat Karte mit barrierefreien Wegen. Online abrufbar.
Begleitperson
Für längere Wege sinnvoll, besonders bei Steigungen.
Toiletten
Rollstuhlgerechte Toiletten an allen Haupt-Ausflugszielen vorhanden.
Wetter
Nach Regen manche Wege unzugänglich. Im Winter oft Schnee auf Rampen.
Häufige Fragen
Welche Berg-Ausflüge sind möglich?
Brocken per Bahn, Wurmberg per Seilbahn. Beide mit Rollstuhl-Platz (Voranmeldung).
Sind Waldwege befahrbar?
Meist nicht. Wurzeln und Unebenheiten. Asphaltierte Rundwege nutzen.
Kann man Rollstühle leihen?
In einigen Touristen-Infos ja, oft kostenfrei gegen Pfand.
Gibt es geführte Rollstuhl-Touren?
Ja, Tourist-Infos in Goslar und Bad Sachsa bieten solche Touren an.
Geschrieben von Familie Lehmann — seit 2003 Vermieter von Gruppenhäusern im Harz. Diese Reiseempfehlung basiert auf eigenen Erfahrungen und der regelmäßigen Abstimmung mit unseren Hausmeistern vor Ort.
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